Stage-Gate®
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Stage-Gate®: Ein typischer Prozess

       


Ideen Grobanalyse Business case   Produkt-entwicklung   Testen und validieren Markteinführung
  Ideen filtern   Vorläufige
Entscheidung
 
Projektent-scheidung Kontrolle des
Entwicklungs-
resultates
Produkt-freigabe   Geschäftergebnis evaluieren


Querorganisatorische Phasen oder „Stages"
Jede Phase hat einen Satz vorgeschriebener Aktivitäten, die auf den „Best Practices" der Produktentwicklung basieren. Es ist wichtig, dass die Aktivitäten parallel und nicht nacheinander ausgeführt werden. So kann ein Projekt schnell und effektiv realisiert werden.

     Alle Phasen sind fachübergreifend - es wirken mehrere Abteilungen eines Unternehmens mit.
     Vor jeder Phase steht eine Entscheidung oder ein „Gate".

„Gates" sind die kritischen Entscheidungspunkte
„Gates" sind die Punkte im Laufe eines Prozesses, an denen Entscheidungen gefällt werden. Die Entscheidungsträger an diesen Punkten, die „Gatekeeper", können einem Projekt die Signale „Go", d.h. „Weiter", „Kill", d.h. „Ende", „Hold", d.h. „Halten", oder „Recycle", d.h. „Wiederverwenden", geben.

Darüber hinaus geht es bei den „Gate"-Sitzungen um:
     Qualitätskontrolle des Projekts, u.a.:
        Wurde die vorangehende Phase in ausreichender Qualität durchgeführt?
        Hat die Projektgruppe ihre Arbeit gut genug durchgeführt?
        Ist das Projekt aus wirtschaftlicher und geschäftlicher Sicht attraktiv?
        Ist der Projektplan wohl fundiert?
    Prioritierung der Projekte und der Zuteilung von Ressourcen

Am Ende einer „Gate"-Sitzung wird eine Entscheidung getroffen. Wenn die Entscheidung „Go" lautet, bekommt das Projekt die notwendigen Ressourcen und die klare Unterstützung der Leitung.

Die „Gatekeeper"-Gruppe
Dies ist die Gruppe aus dem Spitzenmanagement, die in den „Gate"-Sitzungen die „Go"- oder „Kill"-Entscheidungen fällt.

Die Mitglieder der „Gatekeeper"-Gruppe:
  • kommen aus verschiedenen Funktionen und sind autorisiert, Ressourcen und Geld zu verteilen.
  • arbeiten nach vereinbarten Entscheidungskriterien und Entscheidungsregeln. Sie können nicht einfach nur für die von ihnen selbst favorisierten Projekte stimmen.
Die Vorteile bei diesem Prozess
  • Die Aufgaben für Leitung, Projektleiter und Projektteilnehmer sind definiert.
  • Es herrscht Klarheit in einem sonst oft chaotischen Prozess.
  • Der Prozess wird für alle Beteiligten sichtbar, erkennbar und von allen Beteiligten verstanden.
  • Die Qualität der Projektarbeit wird stärker in den Mittelpunkt gerückt, besonders zu Beginn eines Projekts.
  • Der Prozess wird schneller durchgeführt, da er fachübergreifend gestaltet wird.
  • Eine bessere Auswahl und Prioritierung ermöglicht die Konzentration auf die besten Projekte.
Das Ergebnis:
Ein schnellerer und effektiverer Prozess, der zu erfolgreicheren neuen Produkten führt.

Gern stehen wir Ihnen zur Verfügung, wenn Sie weitere Informationen wünschen.

© Jens Arleth, 2009